Mehr Gehalt für Hotel- und Gastro-Mitarbeiter

Neuer Kollektivvertrag gilt ab 1. April.
© Pixabay

Trotz des monatelangen Stillstands bekommen Mitarbeiter im Hotel- und Gastgewerbe mehr Geld. Die Sozialpartner haben sich auf einen neuen Kollektivvertrag geeinigt. Ab 1. April steigen die Löhne im Schnitt um 2,22 Prozent, Gehälter um 2,25 Prozent. Die ausgesetzten Lohn- und Gehaltsanpassungen für das Jahr 2020 sind dabei eingeschlossen. Ab 1. Mai nachten Jahres gibt es bei den Löhnen und Gehältern ein Plus 2,33 Prozent und mehr Zulagen.

„Wir möchten trotz achtem Lockdown-Monat ein deutliches Signal in Richtung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter senden, die ebenso wie wir darauf warten, endlich wieder durchstarten zu können“, so die Verhandlungsführer der Fachverbände Hotellerie und Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Susanne Kraus-Winkler und Mario Pulker.

„Die Kolleginnen und Kollegen mussten in den vergangenen zwölf Monaten so viel hinnehmen, ohne dass sie die geringste Schuld trifft. Mehrmals wurden ihnen die Türen der Betriebe coronabedingt vor der Nase zugesperrt“, meint Berend Tusch. Er ist der Vorsitzende des Fachbereichs Tourismus der Gewerkschaft vida.

Mit dem neuen KV am 1. April beginnt auch die neue Kurzarbeitsperiode. Die Sozialpartner haben sich dazu auf die Einführung eines optionalen Trinkgeldersatzes verständigt „und ersuchen die Betriebe, diese Option bei der Beantragung der Kurzarbeit zu prüfen“, wie sie erklärten.

 

APA/red

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