Marillenernte in der Wachau

Gute Qualität der Früchte, unterdurchschnittliche Menge.
© Pixabay

Bis zum 31. Juli steht die Kremser Altstadt bei „Alles Marille“ ganz im Zeichen der Frucht.

In der Wachau hat heute, Dienstag, die Marillen-Haupternte begonnen. Die Früchte seien „qualitativ sehr gut“, die Menge werde heuer unter dem Durchschnitt liegen, sagte Franz Reisinger, Obmann des Vereins Wachauer Marille g.U., zur APA. Die Nachfrage bezeichnete er als sehr gut. Durch das unbeständige und teilweise kühle Wetter im Frühjahr habe sich der Erntestart verzögert, teilte die Donau-Niederösterreich Tourismus GmbH am Dienstag in einer Aussendung mit.
Die Ernte beginne heuer rund zehn Tage später als im langjährigen Durchschnitt, sagte Reisinger. Der Starkregen in den vergangenen Tagen hat den Angaben zufolge kaum negative Auswirkungen auf die Früchte bzw. die Ernte gehabt. Schätzungsweise 100.000 Bäume in der Region liefern den Ertrag der Original Wachauer Marille. Angeboten werden die Marillen an Verkaufsständen entlang der Bundesstraße in der Wachau. Um sich die gewünschte Menge zu sichern, wurde eine Vorbestellung bei einem Bauern empfohlen. Beim Kauf sollte man auf das Gütesiegel „Original Wachauer Marille“ achten, um ausschließlich die EU-geschützten Früchte zu bekommen, hieß es in der Aussendung.
Bis zum 31. Juli steht die Kremser Altstadt bei „Alles Marille“ ganz im Zeichen der Frucht. In der Fußgängerzone erwarten die Besucher Kulinarik, Tanz und Musik. Der Spitzer Marillenkirtag wurde wie im Vorjahr corona-bedingt abgesagt.
 
APA/Red.

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