Magere Weinernte in Frankreich

Durch Frühlingskälte massiver Ernteeinbruch
© Unsplash

In Frankreich kommt es heuer zu einem massiven Weinernteverlust

Das Wetter in diesem Jahr bringt einige negative Folgen mit sich. So auch für die Weinernte der französischen Winzer. Am Dienstag präzisierte das französische Landeswirtschaftsministerium ihre ersten Schätzungen und gaben an, mit Einbußen von 29 Prozent gegenüber 2020 zu rechnen. Wie das Ministerium mitteilte, werde eine Produktion im Umfang von 33,3 Millionen Hektolitern erwartet. Vor einem Monat waren Einbußen von 24 bis 30 Prozent veranschlagt worden.
Grund für den Ernteverlust ist vor allem der ungewöhnlich kühle und frostige April. Das Ministerium sprach von einer „historisch niedrigen“ Produktion. Somit dürfte heuer das Niveau, unter dem der Jahre 1991 und 2017 liegen. In diesen beiden Jahren gab es bereits schwere Aprilfröste, die den Pflanzen zugesetzt hatten. Damit liegt die Ernte um 25 Prozent unter dem Mittel der Ernten der vergangenen fünf Jahre.
Darüber hinaus machen auch Pflanzenkrankheiten den Winzern zu schaffen. Wie etwa der Mehltau, der wiederum durch das feuchte Sommerwetter hervorgerufen wurde. Auch das führt zu einem geringeren Ernteertrag.
APA/ Red.

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