Josef Donhauser übernimmt Vapiano

Der Gastronomieunternehmer erhielt den Zuschlag für 12 Restaurants der Kette in Österreich.
© Vapiano

Vapiano-Restaurant in Österreich

Gastronomieunternehmer Josef Donhauser bekam den Zuschlag für sein Kaufanbot für zwölf Vapiano-Restaurants in Österreich vom Masseverwalter Dr. Stephan Riel. Er darf die wesentlichen Assets der einzelnen Standorte wie Mietrechte und Infrastruktur, vorbehaltlich der insolvenzrechtlichen Genehmigung durch das Handelsgericht Wien, übernehmen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die übernommenen Standorte sollen unter der Marke Vapiano weitergeführt werden. Zwei Restaurants der Kette in Innsbruck, die schon bisher von Franchisenehmern erfolgreich geführt wurden, und an denen Donhauser die Mehrheit übernimmt, werden bereits ab 15. Mai wiedereröffnet. Die übrigen zehn Standorte werden eingehend analysiert und sukzessive wieder aufgesperrt. Insgesamt werden so rund 500 Arbeitsplätze, davon etwa 300 in Vollzeit, gerettet.

Donhauser sagt zur Übernahme unter anderem: „Vapiano Österreich war für die Gruppe ein wirtschaftliches Asset, das unverschuldet in den Konkurs der deutschen Muttergesellschaft hineingezogen wurde. So zählen die Restaurants in Österreich zu den weltweit umsatzstärksten der gesamten Vapiano-Gruppe. Ich bin daher sehr optimistisch, die Restaurants auf Basis notwendiger Adaptierungen in eine gute Zukunft führen zu können.“

PA/red

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