Für ÖHV Tourismusanalyse kein Grund zur Freude

Stadthotellerie braucht Verlängerung der Kurzarbeit und einen weiteren Fixkostenzuschuss.
© ÖHV

Für die Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), Michaela Reitterer, ist die jüngste Tourismusanalyse des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) kein Grund zum Jubeln. Viel mehr sollten die Alarmglocken läuten, wenn das Institut schreibt, dass stark von der Coronakrise betroffene Regionen wie Wien nur mit massiver staatlicher Hilfe überleben können, so die ÖHV-Präsidentin.

„Die Nachfrage ist auf die Hälfte geschrumpft, die Umsätze um rund 44 %. Das Minus wird man nicht mehr aufholen, vor allem nicht in den Städten“, sagt Reitterer in der Aussendung des ÖHV. In Wien gingen die Nächtigungen um 86 % zurück, die Umsätze um 85,7%. Eine Verbesserung ist in naher Zukunft nicht in Sicht. Dementsprechend fordert sie die Verlängerung der Kurzarbeit und des Fixkostenzuschusses für die Stadthotellerie sowie den generellen Beibehalt der auf 5 Prozent gesenkten Umsatzsteuer bis Ende 2021.

Das Wifo hatte der Tourismusbranche heute für den Zeitraum von Mai bis Juli einen nicht so desaströsen Sommer attestiert wie befürchtet worden war. „Vor allem der Juli hat ganz gute Zahlen gebracht“, hatte Wifo-Tourismusexperte Oliver Fritz am Freitag im Ö1-Morgenjournal gesagt (FM-Online berichtete).

APA/red

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