Förderaktion für Tourismusbetriebe

Das Tourismusministerium und die ÖHT suchen nach „innovativen Beschäftigungsmodellen und Mitarbeiterkonzepten für die Hotellerie und Gastronomie“
©APA/FLORIAN WIESER

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger will mit der Förderaktion „Berufe im Tourismus attraktivieren“

Das Tourismusministerium und die Österreichische Tourismusbank (ÖHT) gaben am heutigen Donnerstag eine neue Förderaktion für Gastronomie- und Hotelleriebetriebe bekannt. Wie das Ministerium mitteilte, sollen insgesamt bis zu zwei Millionen Euro für Projekte zum Thema „Innovative Beschäftigungsmodelle und Mitarbeiterkonzepte für Hotellerie und Gastronomie spendiert werden, wobei die Mittel dafür aus dem Tourismusförderungsgeld des Bundes sowie dem Österreichischen Programm für ländliche Entwicklung 2014-2020 stammen. Gefördert werden sollen beispielsweise Studien zum touristischen Arbeitsmarkt, die Evaluierung von Pilotprojekten, die Erstellung von Konzepten und Leitlinien für Unternehmen und Destinationen im Zusammenhang mit Neuausrichtungsprozessen zur Mitarbeitergewinnung- und Bindung bis hin zur Umsetzung entsprechender betrieblicher und regionaler Pilotinitiativen.
Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) führte im Zuge der Bekanntgabe den Fachkräftemangel in der Branche an, der auch schon vor der Pandemie eine Herausforderung gewesen sei: „In den vergangenen beiden Jahren hat sich die Situation zunehmend verschärft. Jetzt geht es darum, Berufe im Tourismus zu attraktivieren und Interessierte für diese vielfältige Branche zu begeistern.“
Wolfgang Kleemann, Generaldirektor der ÖHT, wies darauf hin, dass Tourismusbetriebe, „die sich als erstklassige Arbeitgeber profiliert haben und ein aktives Mitarbeitermanagement führen, besser durch die aktuelle Krise gekommen sind“. Außerdem würden „erfolgreiche Pilotprojekte“ zeigen, „dass es machbar ist, der hohen Mitarbeiterfluktuation im Tourismus entgegenzuwirken“.
Projekteinreichungen werden bis um 30. Juni 2022 bei der ÖHT entgegengenommen. Eine renommierte Fachjury wählt dann aus allen Projekten die Sieger aus, die sich über eine Fördersumme freuen dürfen.
APA/Red.

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