Flughafen Berlin erwartet „sehr lebhaften Sommer“

Künftig soll es per Direktverbindungen von Berlin in die USA gehen
©unsplash

„Wir erwarten einen sehr lebhaften Sommer“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach

Trotz des Rückzugs der Billigairline Easyjet gibt sich der Flughafen Berlin (BER) optimistisch für das laufende Jahr. Weiterhin werde mit 17 Millionen Passagieren bis Ende Dezember gerechnet, so BER-Chefin Aletta von Massenbacham Mittwoch. Und das obwohl Easyjet, die seit 2017 als die größte Airline in der deutschen Hauptstadt gilt, seine in Berlin stationierte Flotte ab Oktober von 18 auf elf Maschinen verkleinern werde. „Wir erwarten einen sehr lebhaften Sommer“, kündigt von Massenbach an.

Aufgrund der Pandemie sowie der langen Bauverzögerung ist der Berliner Flughafen noch bis 2026 auf das Geld seiner staatlichen Eigner Berlin, Brandenburg und dem Bund angewiesen. Um das Geschäft anzukurbeln und sie Hauptstadtregion besser global anzubinden, will die BER-Chefin das Langstreckengeschäft ausbauen. Dazu gibt es auch bereits konkrete Pläne: So soll es ab Mitte August einen täglichen Direktflug nach New York geben. Durchgeführt wird dieser von der neuen norwegischen Billigairline Norse Atlantic Airways ab einem Preis von etwa 160 Euro. Zudem soll es dreimal pro Woche von Berlin nach Los Angeles gehen. Damit ist die deutsche Hauptstadt nach fast fünf Jahren erstmals wider mit der US-Westküste per Direktflug verbunden.

APA/Red.

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