Existenz bedroht!

Jeder vierte Ferienhausvermieter Deutschlands denkt bereits ans Aufgeben.
© Pixabay

Deutsche Ferienhausvermieter mussten große Einkommensverluste hinnehmen.

Laut einer Umfrage Deutschen Ferienhausverbands und des Deutschen Tourismusverbands, haben deutsche Ferienhausvermieter das monatelange Beherbergungsverbot für Touristen nicht gut verkraftet. Es wurden 10.528 private und gewerbliche Vermieter im April befragt. Die laufenden Kosten und die immer kleiner werdenden Ersparnisse zwingen viele Betreiber in die Knie. Für 39,9 Prozent wäre es schwer zu verkraften, wenn der Tourismus erst im Juni anlaufen würde. In den ersten drei Monaten des Jahres verzeichneten 81,4 Prozent der Befragten Buchungsrückgänge im Vergleich zum Vorkrisenzeitraum 2020. Bei jedem Dritten brachen die Buchungen um mehr als die Hälfte ein. Für viele der Befragten sind die Einnahmen aus der Vermietung von Ferienimmobilien existenziell. Rund jeder Fünfte lebt von den Ferienhauseinnahmen. 31,5 dient die Ferienimmobilie als Altersvorsorge. Nur 15,5 Prozent der Ferienhausvermieter und Agenturen konnten laut eigenen Angaben staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. Der Großteil der Vermieter ging wegen Privatvermietung oder Nebenerwerb leer aus.

APA/red

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