Ernst der Lage bei Hoteliers angekommen

Nocker-Schwarzenbacher: "Es ist alles heruntergefahren".
pixabay

Hotels ohne HotelgĂ€ste…

“Wir versuchen runter zu kommen”, so beschreibt Branchensprecherin Petra Nocker-Schwarzenbacher derzeit die Stimmung in der Hotellerie. Die Saisonniers aus dem Ausland seien schon alle weg, nun werde versucht fĂŒr das Stammpersonal eine Lösung zu finden. Kurzarbeit sei eine davon. Eine Dauerlösung sei das aber weder fĂŒr die Betriebe noch die Mitarbeiter.
Seit Montag dieser Woche (16.3.2020) “ist kein Mensch mehr gekommen, so Nocker-Schwarzenbacher weiter, die ein Hotel mit 30 Mitarbeitern im Bundesland Salzburg betreibt. Um den Betrieb halbwegs aufrecht zu erhalten brĂ€uchte sie etwa die HĂ€lfte davon – bei zehn Prozent des Umsatzes, rechnet sie vor. FĂŒr die Mitarbeiter gebe es auch keine Jobs in der Region – “wie auch, es ist alles heruntergefahren”.
Der Ernst der Lage sei bei den Hotelbetreibern angekommen, spĂ€testens als in Tirol “die Lage eskaliert ist”. Zuvor habe es da oder dort schon UnverstĂ€ndnis ĂŒber die geplanten Schließungen wegen der Coronavirus-Pandemie gegeben.
APA/red (VzH)

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