Eine Bühne für den Sekt

Leo Mayr gestaltet das zweite KATTUS Kunststück - optisch steht das Symbol für Freiheit, Liberalismus und Unabhängigkeit im Vordergrund.
© KATTUS

Leo Mayr

2019 ließen Sophie und Johannes Kattus, die das Wiener Familienunternehmen bereits in fünfter Generation führen, mit einer prickelnden Innovation die Sektkorken knallen und präsentierten die erste Große Reserve in der über 160-jährigen Geschichte der Sektmanufaktur. Nach der erfolgreichen Premiere für das „KATTUS Kunststück“, schreibt das Wiener Traditionsunternehmen die Erfolgsgeschichte fort und setzt eine weitere, streng limitierte Abfüllung an die Spitze der österreichischen Sektpyramide. Nach der Méthode Traditionelle hergestellt, reifte die Große Reserve unter den wachsamen Augen von Kellermeister Herbert Pratsch 40 Monate lang auf der Hefe – und übertrifft die Anforderungen des Sektkomitees um zehn Monate. Insgesamt 650 Flaschen wird es geben, die ihrem Namen „Kunststück“ alle Ehre machen. KATTUS setzt die Zusammenarbeit mit jungen Künstlern fort und hat für die zweite Auflage seines neuen Flaggschiffs den Künstler Leo Mayr gewonnen, um jede Flasche zu einem Unikat und Sammlerobjekt zu machen. Mit dieser Kooperation – im letzten Jahr gestaltete Alvar Bohrmann die Magnumflasche – erweitert das Traditionsunternehmen sein kulturelles Engagement um eine zeitgenössische Komponente.

© KATTUS

Nach 750 handbemalten Flaschen im Vorjahr können sich kunstsinnige Sektliebhaber heuer auf 650 streng limitierte Flaschen mit einer prominent platzierten Kokarde freuen. Sie hat ihren Ursprung in den großen Freiheitskämpfen Frankreichs und den Vereinigten Staaten und ist ein Zeichen der Unabhängigkeit, des Liberalismus und der Demokratisierung. Ebenso hat sie ihre Heimat in der Theaterwelt und zieht eine Parallele zur Rolle des Sekts: Die schönste Requisite für besondere Momente.

Johannes Kattus, Leo Mayr, Sophie Kattus © KATTUS

Mayrs beruflicher Ursprung liegt im Verpackungsdesign, weswegen er sich der Magnumflasche für das „KATTUS Kunststück“ behutsam und zeitgleich progressiv nähert. Beim genauen Blick zeigt sich, dass der Künstler sogar das traditionsreiche KATTUS-Logo antastete und nach seinen Vorstellungen im Zentrum der Kokarde adaptierte. Am Karton findet sich Mayrs tiefgründige Menschenbeobachtung wieder, die nur auf den ersten Blick Naivität erahnen lässt, aber doch von Humor geprägt ist. Das Bild zeigt einen offensichtlich glücklichen, leicht beschwipsten Mann am Heimweg durch die Stadt. Gemeinsam mit seinem Hund strahlt er die Leichtigkeit und Freude aus, die sich wohl nur mit prickelnden Köstlichkeiten erleben lassen.

© KATTUS

Das „KATTUS Kunststück“: hellgoldig mit feinster Perlage

Die 40-monatige Lagerung auf der Hefe gestaltet die Große Reserve Jahrgang 2016 (12,5 Volumsprozent) hellgoldig mit feinster Perlage. Der Basiswein stammt aus dem Weinviertler Martinsdorf der Riede Ralessen. Auffällig ist die reife, elegante Veltlinernase mit würzig trockenem Abgang. Exotische Nuancen beleben das Finish. Mit sechs Gramm Dosage fällt die neue Große Reserve unter Extra Brut. „KATTUS Kunststück – Große Reserve“ ist in der Magnumflasche (1,5 Liter) für Endkonsumenten zum Ab-Hof-Preis von 60 Euro bei KATTUS erhältlich.

Leo Mayr © KATTUS

Über Leo Mayr

Leo Mayr wurde 1990 in Linz, Oberösterreich, geboren und studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Elke Krasny und in den Meisterklassen von Gunter Damisch, Veronika Dirnhofer, Christian Schwarzwald und Julian Göthe. Seit 2015 sind seine Werke in zahlreichen Ausstellungen in Europa zu sehen. In seinen Skulpturen, Druckgrafiken, Rauminstallationen und Malereien beschäftigt er sich mit vermeintlichen Kindheitserinnerungen und tatsächlichen Alltagsbeobachtungen, beispielsweise von Persönlichkeiten, die er auf den Märkten Simmerings und Favoritens trifft. Sein Fokus liegt auf der Erinnerung, die auf den ersten Blick naiv wirkt, in ihrer Thematik und Aussage jedoch Tiefgang und Gesellschaftskritik mitträgt. Weitere Informationen auf https://leomayr.at.

Über KATTUS

KATTUS wurde 1857 von Johann Kattus als Spezereiwarenhandlung für Wein, Kaffee, Tee, Südfrüchte, Spirituosen und Champagner gegründet. Mit seiner eigenen Kaviarproduktion belieferte KATTUS Kaiser- und Fürstenhöfe in Wien und Sankt Petersburg (Russland), woraus internationale Geschäftsbeziehungen entstanden, die bis heute andauern. 1890 nahm Johann Nepomuk Kattusdie Sekterzeugung auf und wurde acht Jahre später zum k.u.k. Hoflieferanten ernannt. Als Innovationstreiber am heimischen Schaumweinmarkt führte das Familienunternehmen 1992 Frizzante in Österreich ein. Unter der Leitung von Maria und Ernst Polsterer-Kattus zählt das Unternehmen mit Sitz in Wien heute zu den führenden Schaumweinherstellern und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Die eigene Produktpalette umfasst rund 30 Schaumweine in den Sorten Sekt, Frizzante, Prosecco und Bio-Sekt. KATTUS unterstützt den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, über den Sie sich auf https://www.verantwortungsvoll.at informieren können. Weitere Informationen zum Unternehmen auf https://www.kattus.at.

16. 10. 2020 / gab
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