Easyjet – Erholung bis 2022?

Die Vorausbuchungen für 2022 sind vielversprechend - die Omikron-Variante könnte den Airlines aber einen Strich durch die Rechnung machen.
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Airlines auf aller Welt leiden nach wie vor unter der Pandemie und ihren Folgen.

Die britische Billig-Airline Easyjet blickt positiv in die Zukunft. So geht man davon aus, sich im aktuell laufenden Geschäftsjahr 2021/2022 kräftig von der Pandemie zu erholen – und das obwohl gerade erst eine neue Variante des Virus aufgetaucht ist. „Wir haben einen ermutigenden Start ins laufende Jahr gesehen“, erklärte Easyjet-Chef Johan Lundgren am Dienstag. Demnach sind die Vorbuchungen für das zweite Halbjahr (April bis September 2022) deutlich über dem Vorkrisen-Niveau von 2019.
Im kommenden Sommer könne die angebotene Kapazität fast die Werte von 2019 erreichen. Dabei bleibt allerdings abzuwarten, inwiefern sich die Omikron-Variante, die in Südafrika entdeckt wurde und mittlerweile auch in Europa angekommen ist, auswirken wird. Im vergangenen Geschäftsjahr 2020/2021, das im September zu Ende ging, verzeichnete Easyjet einen operativen Verlust von umgerechnet 1,34 Milliarden Euro – und damit sogar besser, als Analysten es prognostiziert hatten.
Von Oktober bis Dezember diesen Jahres hat die Airline 65 Prozent der Vorkrisen-Kapazität im Angebot. Die Sitzplätze sollen zu 80 Prozent gefüllt werden. In letzter Zeit schwächeln die Buchungen allerdings ein wenig. Der Grund dafür: Großbritannien hatte als eines der ersten Länder – und bereits kurz nach bekanntwerden der Omikron-Variante – die Reiseauflagen gegenüber Südafrika und neun weiteren Ländern in der Region verschärft. Dementsprechend dürfen nur noch britische Staatsbürger einreisen, diese müssen zehn Tage in einem Quarantänehotel verbringen. Dennoch wolle Lundgren das Winterquartal noch nicht abschreiben, wie er der BBC gegenüber statuiert. Er hoffe auf eine baldige Aufhebung der Beschränkungen, sobald dies wieder sicher möglich sei.
APA/Red.

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