Druck auf Danone-Boss

Rollen des Firmenchefs und des Verwaltungsratschefs sollen getrennt werden.
© APA/AFP/GEOFFROY VAN DER HASSELT

Der Druck auf Danone-Chef Emmanuel Faber steigt. Der Investor Artisan Partners forderte am Donnerstag den französischen Nahrungsmittelhersteller in einem Brief auf, die Rollen des Firmenchefs und des Verwaltungsratschefs bei dem Konzern zu trennen. Damit drängt der Aktionär ebenfalls auf eine Änderung im Führungszirkel wie der aktivistische Investor Bluebell, der sich jedoch für einen Rücktritt von Danone-Chef Faber ausgesprochen hatte.

Artisan hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr damit begonnen, Anteile an Danone zu kaufen, und kommt inzwischen auf drei Prozent der Papiere. Artisan gilt als langfristiger Investor, äußert seit ein paar Jahren aber immer wieder öffentlich Kritik an unternehmerischen Entscheidungen bei seinen Beteiligungen. Der Investor habe seine Sorgen in einem Brief an das unabhängige Danone-Verwaltungsratsmitglied Gilles Schnepp offengelegt und sei in Kontakt mit dem Branchenexperten und Ex-Danone-Manager Jan Bennink, um einen Plan für Danone zu entwickeln. „Die Anziehungskraft von Danone ist sehr einfach: das Unternehmen hat eines der besten Portfolien in der weltweiten Lebensmittelbranche“, heißt es in dem Brief. „Unglücklicherweise passt die finanzielle Entwicklung von Danone nicht zu der Qualität des Portfolios. Sie hinkt bei fast jeder Kennzahl hinterher.“

 

APA/Red.

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