DO&CO verliert Lounges am Flughafen Wien

Künftig serviciert DoN am größten heimischen Flughafen.
© Flughafen Wien AG

v.l.n.r.: Josef Donhauser (CEO, DoN group) und Mag. Julian Jäger (Vorstand, Flughafen Wien AG) präsentieren ihre neue Cateringpartnerschaft für die Lounges am Wiener Flughafen.

Die heimische Gastronomiegruppe DoN macht dem Cateringunternehmen DO&CO ein weiteres Geschäft streitig. Das Unternehmen von Josef Donhauser wird künftig die exklusiven Passagierlounges des Flughafen Wien servicieren, gaben die Firmen bekannt. 2018 übernahm Donhauser mit seiner Marke DoN die Bordverpflegung in den ÖBB-Fernverkehrszügen vom vorigen Betreiber Henry am Zug von DO&CO. Voriges Jahr kaufte der umtriebige Gastro-Unternehmer Vapiano Österreich.

DoN stellt das Catering für die Flughafen-Wien-Lounges „Sky“, „Jet“ sowie „Air“, wobei derzeit coronabedingt nur die Sky-Lounge offen ist. Bisher war dafür DO&CO zuständig. Das Catering der AUA-Lounge im Terminal 3 ist schon vergangenes Jahr an DoN gegangen. Auch diese Lounge ist geöffnet. Für das Catering in den AUA-Fliegern bleibt hingegen weiterhin DO&CO zuständig. Die Fluglinie hat den Cateringvertrag erst vor wenigen Tagen bis 2027 verlängert.

Verschwinden wird DO&CO am Flughafen Wien trotz Verlustes der Lounges nicht. Das Unternehmen, an dem Vorstand Attila Dogudan rund ein Drittel hält, bespielt etwa 1.300 m2 Gastronomiefläche am Airport mit unterschiedlichen Konzepten wie Henry, Demel oder dem Burgerlokal Big Daddy.

 

APA/Red.

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