Diebstähle in Hotels

Studie beweist: Dreiste Gäste klauen selbst Fernseher, Klaviere und Toilettensitze.
© Pixabay

6,1 % beträgt die „Klau-Quote“ an Fernseh-Diebstählen aus Hotels

Der „Wellness Heaven Hotel Guide“ hat 1.157 Hoteliers befragt, welche Gegenstände in ihren Häusern am häufigsten entwendet werden. Das Top-drei-Ranking sieht dabei folgendermaßen aus: Handtücher (77,5 %) vor Bademäntel (65,1 %) und Kleiderbügel (49,3 %).

Was bei Kosmetik, wie zum Beispiel Seifen oder Duschgels (32,8 %), noch als Kavaliersdelikt durchgeht, hört sich bei Fernsehern, Klavieren, Matratzen und ausgestopften Tieren auf. Manche Langfinger entpuppen sich sogar als geschickte Handwerker und lassen Badarmaturen, Waschbecken, Toilettensitze und selbst Abflussrohre mitgehen.

Jede Nation bevorzugt dabei offenbar andere diebische Vorlieben. Biedere deutsche Diebe stehen auf Handtücher, Bademäntel und Kosmetika. Italienische Genuss-Gauner bevorzugen Weingläser. Die eitlen Schweizer neigen zu Haarföhns. Die praktischen Niederländer stecken unerlaubt Glühbirnen und Klopapier ein. Die häuslichen Österreicher bedienen sich am liebsten bei Geschirr und Kaffeemaschinen.

Und noch etwas ist nicht von der Hand zu weisen: Die Langfinger-Studie deckte Unterschiede zwischen Vier- und Fünf-Stern-Gästen auf. Bei besser Betuchten „Five Stars“ ist die Klau-Wahrscheinlichkeit von TV-Geräten neun Mal höher als bei Besuchern von Vier-Stern-Unterkünften.

 

PA/Red  

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