Deutsche halten sich mit Urlaubsbuchungen zurück

Im Vorjahr war der Inlandsurlaub auf Campingplätzen und in Ferienhäusern viel gefragt, dieses Jahr sind die Deutschen laut DFV mit ihren Buchungen eher zurückhaltend.
©Pixabay

Campingplatzbetreiber hoffen auf Buchungszuwachs.

Die Betreiber hoffen auf Zuwachs bis Christi Himmelfahrt (13.Mai). Trotz fehlender Gäste aus dem Ausland konnte die Campingplatzbetreiber im Sommer ein Übernachtungsplus von 6,1 erzielen. Obwohl man das ganze Jahr ein Minus von 5 Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2019 hatte, kam man überdurchschnittlich gut durch die coronabedingte Krise. Wie sich die Situation dieses Jahr entwickelt hängt von der Pandemie ab. Im Moment hat man zwar schon mehr Buchungen als im Vorjahr, aber aktuell herrscht eine Flaute was zusätzliche Reservierungen angeht. Auch die Betreiber von Ferienhäusern kamen glimpflich davon. Sie mussten lediglich 3,7 Prozent Einbußen im Vergleich zu 2019 hinnehmen. Die Hotels hingegen hatten mit Einbußen von 39 Prozent zu Kämpfen. Die Geschäftsstellenleiterin des Deutschen Ferienhausverbandes Michelle Schwefel sagte, dass die Deutschen mit den diesjährigen Buchungen eher vorsichtig seien. Viele wären wohl durch die Erfahrungen des vergangenen Jahres verunsichert. Reisende würden befürchten, dass ihr Urlaub der Pandemie zum Opfer fällt und daher abgesagt werden muss. Schwefel zu Folge lege die Sommerauslastung bei 30 bis 80 Prozent. Besonders Usedom und die Nordseeinseln stechen hier positiv hervor. Dort sei man etwa zu 80 Prozent ausglastet.

APA/red

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