Der Tag des „ältesten Fast Food der Welt“

Für den Konsum österreichischer Äpfel sprechen vor allem die Herkunft und der Beitrag zum Klimaschutz.
© Land OÖ/Heinz Kraml

Obmann der OÖ Obstbauern Franz Allerstorfer, Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ Michaela Langer-Weninger und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger

Am 8. November ist Tag des Apfels. Für die Oberösterreichischen Obstbäuerinnen und Obstbauern ist dieser Tag ein willkommener Anlass, um an die Bedeutung der Leitfrucht im heimischen Obstanbau zu erinnern.

Der Apfel ist mit 395 Hektar Anbaufläche in Oberösterreich unter den Obstarten die unangefochtene Nummer Eins mit 85 Prozent der Anbaufläche. Produziert wird nach strengsten Produktionsauflagen und Qualitätskriterien. „Die Konsumentinnen und Konsumenten müssen sich darauf verlassen können, dass im Regal drinnen ist, was auf den Etiketten draufsteht. Daher fordern wir mit Nachdruck eine klare Herkunftskennzeichnung ohne Vermischung unterschiedlicher Herkunftsländer im Supermarktregal“, sind sich Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger und Michaela Langer-Weninger, Präsidentin der Landwirtschaftskammer Oberösterreich einig.

Die aktuelle Roll-AMA-Motiv-Analyse, in der viermal jährlich die wichtigsten Entwicklungen auf den Frische-Märkten dargestellt werden, zeigt: Die heimische Herkunft ist für die Österreicherinnen und Österreicher ein wichtiges Einkaufskriterium. Dafür sprechen laut Umfrage einerseits die Unterstützung regionaler Betriebe, andererseits aber auch die kurzen Transportwege und die damit einhergehende Verkehrsreduktion. Ein Kilo aus Brasilien importierter Papaya-Früchte kommt beispielsweise bereits mit einem Fünf-Kilogramm-Rucksack an Kohlendioxid allein durch den Transport in die Handelsregale. Äpfel aus der heimischen Produktion ersparen hingegen nicht nur die CO2-Emmissionen, sondern binden ganz im Gegenteil durch den Humus im Boden die giftigen Substanzen in unserer Luft.

Durch die milde Witterung im heurigen Herbst, konnten die oberösterreichischen Äpfel gut reifen. Die schonende Ernte und Einlagerung bewahren den Wert dieser hoch sensiblen Frucht. „Der Apfel kann ohne jede Verpackung gekauft, gelagert, in den Kindergarten, die Schule oder an den Arbeitsplatz mitgenommen werden. Zu Recht kann man den Apfel in dieser Hinsicht als das älteste Fast-Food der Welt bezeichnen, welches noch dazu sehr gesund ist, gut schmeckt und auch keine Plastik-Verpackung braucht“, betont Franz Allerstorfer, Obmann der OÖ Obstbauern.

 

PA/red

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