Coronavirus halbiert Gewinn von Starbucks

Die Geschäftsführung der US-Kaffeehauskette blickt trotzdem zuversichtlich in die Zukunft.
© Pixabay

Coffee to go von Starbucks

Der in Österreich stark vertretene US-Konzern Starbucks rechnet im zweiten Quartal 2020 mit einem durch das Coronavirus bedingten Gewinneinbruch von 46 Prozent. Seit Anfang des Jahres ist der Wert der Aktie um 18 Prozent eingebrochen. Das Unternehmen hat auch seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr zurückgezogen, da die „dynamische Natur“ der Krise eine genaue Voraussage unmöglich mache.

In einem Brief an die Teilhaber versicherten Starbucks-CEO Kevin Johnson und -CFO Pat Grismer, dass der Konzern die Krise trotz der Zahlen meistern werde. „Angesichts unserer finanziellen Stärke sind wir zuversichtlich, eine angemessene Liquidität zu erhalten. Dennoch wird der künftige Fortschritt nicht linear ablaufen. Es stehen anhaltende Auswirkungen durch Sicherheitsvorgaben bevor“, schreiben Johnson und Grismer.

Ursprünglich hatte Starbucks für 2020 mit einer Gewinnsteigerung von sechs bis acht Prozent gerechnet. In den USA, dem größten Markt für Starbucks, sind im zweiten Quartal die Verkäufe in Geschäften im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent gefallen. Im ersten Quartal bis zum 11. März waren die Umsätze noch um acht Prozent gestiegen.

Hoffnungsträger China

Starbucks hofft vor allem auf seinen zweitgrößten Markt, China. Wegen der Schließungen von Geschäften reduzierten sich die Verkäufe Mitte Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresniveau um 90 Prozent. Die Lage beruhigt sich jedoch allmählich in China und Läden öffnen wieder ihre Türen. In der letzten Märzwoche haben sich die Umsätze im Vorjahreszeitraum nur noch um 42 Prozent verringert. Die Kaffeehauskette schätzt, dass mit dem Ende der Krise schnell wieder der finanzielle Normalzustand einkehrt.

pressetext/red

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