Café geöffnet-5.000 Euro Strafe

Linzer Wirtin kündigt Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht an.
© Pixabay

Am 11. Jänner hat eine Wirtin in Linz ihr Lokal aufgesperrt. An sich nicht ungewöhnliches, wenn kein Lockdown in Kraft gewesen wäre. Dafür muss sie jetzt 5.000 Euro Strafe zahlen. Das bestätigte Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) einen Bericht in der „Krone“. Die „Wut-Wirtin“, wie sie genannt wurde, hat ihre Aktion bei einer Corona-Demo im Vorfeld angekündigt. „Als Mama werde ich gezwungen die Verordnungen zu umgehen … ich kann mein Kind nicht mehr versorgen“, gab sie als Grund an.

Weniger als eine Stunde nach der Öffnung des Cafes standen bereits die Behörden vor der Tür. 45 Gäste wurden kontrolliert und angezeigt. Diesen drohen Strafen von bis zu 1.450 Euro pro Person. Der Strafrahmen für die Wirtin reicht bis zu 30.000 Euro. Der nun zugestellte Bescheid des Magistrats beträgt 5.000 Euro. Dagegen habe sie laut Bürgermeister Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht angekündigt. Ebenso wie gegen einen Strafbescheid von 400 Euro wegen Übertretung der Sperrstunde für Schanigärten. Luger meinte, er sehe der Beschwerde „gelassen entgegen“. Sie werde sich wohl gegen die Höhe richten, er glaubt jedoch, dass die 5.000 Euro der Verhältnismäßigkeit entsprechen.

 

APA/red

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