Britische Reisebranche kritisiert Corona-Regeln

Die neuen Verschärfungen würden die Tourismusbranche massiv zurückwerfen.
©unsplash

Großbritannien leidet noch immer unter der Pandemie.

Aufgrund der neuen „Omikron“-Corona-Variante verschärfte die britische Regierung die Einreiseregeln vor wenigen Tagen. So gilt ab dem morgigen Dienstag für alle Einreisenden eine PCR-Test-Pflicht. Die Reisebranche Großbritanniens betrachtet dies als äußerst kritisch. Die Association of British Travel Agents bezeichnete die Verschärfungen gar als „großen Schlag“.
Ankömmlinge aus aller Welt müssen demnach an Tag Zwei nach ihrer Reise einen PCR-Test machen und sich in Quarantäne begeben, bis sie ein negatives Ergebnis erhalten. Da der Test bei einem zertifizierten Anbieter auf eigene Kosten gebucht werden muss, steigern sich die Kosten für Reisen dadurch immens. Und das alles passiere genau zu einem Zeitpunkt, an dem die Branche sich langsam von den langen, harten Beschränkungen zu erholen begonnen habe.
Der Reise-Experte Rory Boland von der Vergleichsplattform „Which?“ wies allerdings darauf hin, dass die Testbranche nicht „für den Zweck geeignet“ sei. Bereits in der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass selbst von der Regierung zugelassene Firmen die Testergebnisse nicht rechtzeitig lieferten. Zudem seien auch Fälle von Fake-Unternehmen bekannt. Deswegen ruft Boland die britische Regierung dazu auf, die Testbranche stärker zu Regulieren, um bei den Reisenden ein Vertrauen zu schaffen.
APA/Red.

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