Billa testet weitere Regionalboxen

Selbstbedienung- Container sollen in weitere Bundesländer kommen
© BILLA / Patrick Sommeregger-Baurecht

Billa will die kürzlich in Kärnten aufgestellten 11- Quadratmeter- Regionalboxen in weiteren Bundesländern testen. Anfang April hatte die Supermarktkette in Kooperation mit dem Start-up myAcker vier kleine Selbstbedienungs- Containergeschäfte als Pilotprojekt geöffnet.

Inzwischen sind bereits sieben Regionalboxen mit dem Namen „Ackerbox“ und einem Kiosk- Checkoutsystem sowohl in Kärnten aufgestellt, als auch zwei in der Steiermark und eine in Oberösterreich. In den Billa- Regionalboxen werden über 200 Produkte von lokalen Produzenten und Produkten des täglichen Bedarfs angeboten. Dabei gelten die gleichen Öffnungszeiten wie in den größeren Geschäften. Mitarbeiter sind keine beschäftigt.

Billa will Kleinproduzenten oder Bauern aus der unmittelbaren Umgebung, die zu wenig für eine Supermarkt-Listung produzieren, das Mitmachen bei der Billa-Regionalbox schmackhaft machen. Sie können ihre Produkte selbst in den Container bringen. „Durch ein faires Miteinander gemeinsam mit regionalen Produzenten entstehen neue Absatzformen für regionale Direktvermarkter und Landwirte und ein weiteres Standbein, um die Nahversorgung in der Region zu sichern“, so Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) anlässlich der Eröffnung der Boxen.

Nach der Testphase will der Rewe-Österreich-Chef analysieren, ob sich die Regionalboxen überhaupt finanziell lohnen. Mehr Boxen werde man nur aufstellen, wenn „es sich rechnet“. 

 

APA/ Red.

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