AUA-Mutter Lufthansa geht bei ITA-Privatisierung leer aus

Italien verhandelt mit Konsortium samt Air France-KLM weiter
©unsplash

ITA Airways ist ein Nachfolgeunternehmen der Alitalia

Die italienische Regierung hat exklusive Gespr√§che mit dem Konsortium bestehend aus der US-Investmentgesellschaft Certares, der US-Gesellschaft Delta sowie Air France-KLM f√ľr den Verkauf der staatlichen Fluggesellschaft ITA Airways aufgenommen. Das Angebot des Konsortiums sei im Einklang mit den Zielen der Regierung, teilte das Wirtschaftsministerium in einer Presseaussendung am Mittwoch mit. Die AUA-Mutter Lufthansa kommt bei der Privatisierung der ITA somit nicht zum Zug.

Am Ende der exklusiven Verhandlungen soll ein verbindliches Abkommen unterzeichnet werden, sollten die Erwartungen der italienischen Regierung erf√ľllt werden, hie√ü es weiter. Die Zeit dr√§ngt, denn der scheidende Premier Mario Draghi will den Deal so weit wie m√∂glich vorantreiben, bevor nach den Parlamentswahlen am 25. September eine neue Regierung ans Ruder kommt. Die rechtspopulistische Wahlfavoritin Giorgia Meloni hatte j√ľngst bereits angedeutet, einen Verkauf von ITA an ausl√§ndische Unternehmen m√∂glicherweise stoppen zu wollen.

Die italienische Regierung hatte von den beiden Bietergruppen um Lufthansa einerseits und Air France KLM andererseits vor einigen Angeboten bessere Angebote zum Einstieg bei der Staatsairline ITA eingefordert. Wirtschaftsminister Daniele Franco hatte erkl√§rt, keines der Offerte erf√ľlle vollst√§ndig die Regierungsziele bei der Privatisierung der Airline.

APA/Red.

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