App hilft gegen Lebensmittelverschwendung

Die Anwendung ermöglicht die Selbstabholung von nicht konsumierten Gütern.
© Too Good to Go

Georg Strasser, Country Manager von Too Good to Go Ă–sterreich

Die Gratis-App „Too Good to Go“, die seit kurzem in Österreich verfügbar ist, verbindet Partnerbetriebe – das sind Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkte – mit Konsumenten. Nicht verwendete Lebensmittel und Speisen, die noch verwertbar sind, werden mit Hilfe dieser Anwendung zu einem vergünstigten Preis bei Selbstabholung verkauft. Die App funktioniert sowohl bei Android- als auch bei iOS-Handys. Damit entsteht eine Win-Win-Win-Situation: Wertvolles Essen für die Kunden, weniger Verschwendung für die Betriebe und Ressourcenschonung für die Umwelt. Mit Hilfe der App soll der weltweiten Lebensmittelverschwendung (1/3 aller Lebensmittel!) Einhalt geboten werden. Allein in Österreich werden etwa 577.000 Tonnen genießbare Lebensmittel weggeworfen.

„Pro Kilo nicht verzehrtem Brot werden etwa 1.000 Liter Wasser verschwendet und es wird zusätzlich viel unnötiges CO2 freigesetzt“, sagt Georg Strasser, Country Manager von Too Good to Go Österreich. „Die Lebensmittelverschwendung ist für acht Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das macht deutlich, welche Verantwortung wir alle haben. Mit Too Good To Go wollen wir hier einen spürbaren Impuls setzen.“

Die App „Too Good to Go“ wurde 2015 in Dänemark entwickelt. Sie ist aktuell in zwölf Ländern aktiv. Sie wurde bereits etwa 13 Millionen Mal weltweit installiert. Über 27.000 Unternehmen machen weltweit bei der Aktion mit, heißt es in der Presseaussendung.

In Ă–sterreich sind bereits „CupCakes Wien“, „Dean&David“, „Adamah“, „Das Ulrich“ und diverse Bio-Läden Partnerbetriebe.

PA/red

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