Adeg-Kaufmannsmodell für Billa

Billa-Filialen könnten künftig von selbstständigen Kaufleuten geführt werden.
© Rewe Group / Stefan Gergely

Rewe-Österreich-Chef Marcel Marcel Haraszti

Nach der Umflaggung von Merkur zu Billa Plus plant der Handelskonzern Rewe einen weiteren Unternehmensumbau in Österreich. Einzelne Billa-Filialen könnten von selbstständigen Kaufleuten geführt werden, ähnlich wie bei der Tochter Adeg. „Das ist nichts in weiter Ferne, lieber früher als später“, präzisierte Rewe-Österreich-Chef Marcel Haraszti erste Ankündigungen im APA-Gespräch. Adeg werde aber weiter bestehen bleiben.

Der Rewe-Österreich-Chef will ein mögliches Billa-Kaufmannsmodell gemeinsam mit den Adeg-Kaufleuten absprechen. „Wir schauen gerade, wie und wann das möglich ist. Wenn wir es ausrollen, dann hat es Hand und Fuß“, sagte Haraszti. „Ich bin ein totaler Kaufmannsmodell-Fan.“ Bestehende Billa-Filialen oder neue Standorte könnten von selbstständigen Kaufleuten geführt werden. „Natürlich bleibt immer das Filialsystem erhalten“, betonte der Handelsmanager.

Bis 2024 will der Rewe-Österreich-Chef rund 100 neue Billa-Filialen in Österreich eröffnen.

 

APA/Red.

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