88 Prozent der Klimaticket-Nutzer sind zufrieden

Umfrage im Auftrag des Umweltministeriums
©unsplash

88 Prozent der Klimaticket-Nutzerinnen und -Nutzer sind mit ihrer Fahrkarte zufrieden. Besonders erfreut sind die Befragten mit dem Verkehrsangebot, dem Preis-Leistungs-Verhältnis und der Verkehrssicherheit. Zu diesem Schluss kam eine Umfrage Marktforschungsinstitut QS Research & Consulting um Auftrag des Umweltministeriums.

“Das positive Feedback zum Klimaticket best√§tigt den von uns eingeschlagenen Weg. Wir werden das Angebot nun weiter verbessern ‚Äď denn jeder Euro, den wir in die √∂ffentlichen Verkehrsmittel stecken, zahlt sich doppelt und dreifach aus. Mit dem Klimaticket haben wir einen Meilenstein f√ľr leistbare, nachhaltige und moderne Mobilit√§t gesetzt”, sagte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Gr√ľne) am Samstag in einer Aussendung.

Das Klimaticket ver√§ndert der Umfrage zufolge auch das Nutzungsverhalten des √∂ffentlichen Verkehrs: Besonders bei Personen, die das √ľberregionale Ticket besitzen, habe sich das Mobilit√§tsverhalten in Richtung √∂ffentlichen Verkehr verschoben (58 Prozent). Sie gaben an, nun h√§ufiger √Ėffis anstatt dem eigenen Auto zu nutzen. Aber auch bei jenen, die ein regionales Ticket besitzen, lie√ü sich dieser Trend feststellen (36 Prozent).

Das Verkehrsangebot wurde in der Umfrage sehr unterschiedlich bewertet ‚Äď entweder als besondere St√§rke oder als gro√üer Mangel. Besonders f√ľr Besitzerinnen und Besitzer des √ľberregionalen Tickets lag hier der Hauptkritikpunkt (87 Prozent). Befragte, die ein regionales Klimaticket besitzen, waren im Hinblick auf ihre individuellen Mobilit√§tsbed√ľrfnisse eher zufrieden mit dem √∂ffentlichen Verkehr (78 Prozent).

Die P√ľnktlichkeit wurde insgesamt eher kritisch bewertet. Reisende, die das Klimaticket √Ėsterreich besitzen, erkannten allerdings eher eine Verbesserung der Qualit√§t des √∂ffentlichen Verkehrs im Vergleich zum Vorjahr (33 Prozent im Vergleich zu 21 Prozent).

Die Meinung der Klimaticket-Nutzer wurde vom Marktforschungsinstitut QS Research & Consulting in mehr als 24.000 Interviews mit offenen und geschlossenen Fragestellungen erhoben.

APA/Red.

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