1 Mio. Jobs pro Tag gehen verloren

CORONA SPEZIAL: Alle Sparten im Reise- und Tourismussektor sind laut WTTC betroffen.
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Das World Travel & Tourism Council warnt vor katastrophalen Dominoeffekten in der Branche

Das World Travel Tourism Council spricht von einer Million Jobs täglich, die wegen der Coronavirus-Pandemie verloren gehen. Alle Sparten im Reise- und Tourismussektor seien betroffen, umso mehr als sich die einzelnen Länder abzuschotten beginnen.

Die Schließung von Hotels, das Einstellen von Flügen und Kreuzfahrten und die globalen Reiseverbote hätten katastrophale Domino-Effekte, die Anbieter weltweit treffen – insbesondere kleinere und mittlere, wie Reisebüros und Touren-Anbieter.

Das WTTC erachtet mehr Beratung für notwendig, um den Kollaps in der Branche abzuwenden. Die Unternehmen müssten ihre Drei-Jahres-Pläne auf Drei-Monate-Überlebensstrategien umstellen, während ständig mehr Jobs verloren gehen – gibt Gloria Guevara, WTTC-Präsidentin, zu bedenken. Die Regierungen müssten handeln. Manche hätten das bereits getan. Andere jedoch nicht.

Der Drei-Punkte-Plan des WTTC umfasst: Gehälter, Einkünfte und Jobs der Millionen Betroffenen in der Branche schützen; Unlimitierte Darlehen, um die Liquidität der Unternehmen zu bewahren; Stundung oder Erlass von Steuern u.ä.m. für zwölf Monate. Maßnahmen also, die uns aus dem heimischen Regierungspaket bekannt vorkommen.

PA/red

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